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Konzeptuelles

Konzeptuelles

Kinder können bereits im Kita-Alter positive Erfahrungen mit einer demokratischen Gemeinschaft machen. Sie können erleben, dass demokratische Werte und Regeln anerkannt werden und dass sie in den Angelegenheiten, die sie selbst betreffen, beteiligt werden. Diese Partizipation der Kinder ist als gelebte Qualität im Kita-Alltag nötig, denn Demokratie braucht als Lebens- und Staatsform Menschen mit demokratischen Kompetenzen. Diese müssen und können von Anfang an entwickelt werden. Kinder im Kita-Alter können dabei nämlich schon einiges lernen, zum Beispiel:

• sich über ihre Bedürfnisse klar zu werden
• ihre Interessen zu verwirklichen
• miteinander zu kommunizieren
• die Perspektive anderer zu übernehmen
• mitfühlend und wertschätzend zu sein
• friedlich in einer Gemeinschaft zu leben
• konfliktfähig zu werden und
• zu erleben, dass sie selbst Dinge schaffen können.

Das Ziel des Projekts „mitgemacht“ und der Kern der Arbeit mit Kita-Teams ist es daher, Entwicklungen hin zu mehr Partizipation in der Kita anzustoßen und zu begleiten. Dies geschieht auf systemisch-konstruktivistische und partizipativ-konsensorientierte Art und Weise. Konkret bedeutet das:

• Kita-Teams mit ihren individuellen Anliegen sind die Auftraggeber und Ausgangspunkte für alle Entwicklungsprozesse.
• Kita-Teams sind die Expert*innen für ihre Arbeit.
• Weiterentwicklungen werden im ganzen Team gemeinsam durchdacht, ausgehandelt, getestet und umgesetzt.
• Dies können emotionale Prozesse sein, denn es geht um nicht weniger als persönlichen Einstellungen von Menschen.

Und wir wissen: In jeder Kita wird schon Partizipation gelebt. Sie kann reflektiert und ausgebaut werden.

Das Projekt „mitgemacht“ verfolgt eine bewusste und planvolle Organisationsentwicklung, bei der unter anderem die Abläufe und Regeln der Kita weiterentwickelt und Beteiligungsmöglichkeiten konzeptionell und struKonzeptuellekturell verankert werden. Es geht darum einen einheitlichen Umgang mit den Kindern zu finden, der vom ganzen Team getragen und verantwortet wird. Solche Einigungsprozesse sind Teamentwicklungsprozesse, die das professionelle Handeln stärken.

Dabei entstehen in der praktischen Arbeit mit den Kitas zum Beispiel

• partizipative Konzepte zum Beispiel zu Schlafen und Ruhen, Mahlzeiten und Hygiene
• Kinderräte oder andere Gesprächsrunden, in denen Kinder Beschwerden und ihre Meinung ausdrücken können,
• Mitentscheidungsmöglichkeiten im Tagesablauf für Kinder,
• Wahlen von Vertrauenspersonen,
• Kinderbefragungen und
• Beschwerdeverfahren für die Kinder.


zum "mitgemacht-Konzepttext"

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